Drachenboot

Darabo 2017 Jubel
„Wo ist das Julianum? Ahuu Ahuu!!!“

Diese Worte waren am ersten Septemberwochenende lautstark in der Autostadt in Wolfsburg zu hören, denn die Julianumdragons waren wieder beim Ritz Carlton Cup am Start.


Samstagnachmittag trudelten alle Schülerinnen und Schüler, Ehemalige, Eltern und Lehrer in der Autostadt ein. Als einzige Schülermannschaft unter 54 gemeldeten Drachenbootteams starteten die Julianer in das erste Rennen, die Vorläufe. Die Konkurrenz war sehr stark, da unsere Mannschaft irrtümlicherweise in den höchsten Cup, also zu den Profis, eingeordnet wurde. Mit diesem Hintergedanken und dementsprechenden Nervenkitzel stiegen alle ins Boot ein und paddelten an die Startlinie. Das Startsignal ertönte: „Are you ready? Attention... Go!“ Voller Eifer ruderten die Helmstedter was das Zeug hielt, aber es reichte leider nicht, um sich gegen die Erwachsenen durchzusetzen. Als letztes von vier Booten erreichten wir tausendfüßlerartig und mit einer Zeit von 63,717 Sekunden die Ziellinie. Die Enttäuschung war allen ins Gesicht geschrieben und wir waren uns einig – Morgen muss es besser laufen!
Nach Teambesprechung, Fehleranalyse und einer kleinen Joggingtour durch die Autostadt ging es wieder los. Mit Bestbesetzung und dem neuen Schlachtruf „Können wir das schaffen? Jo, wir schaffen das!“ startete unser Schülerteam hochmotiviert und voller Energie am Sonntagmorgen in die Zeitläufe. Und Ja, wir haben es geschafft! Mit einer sportlichen Zeit von 59:411 Sekunden waren die Julianumdragons vier Sekunden schneller als am Vortag unterwegs, kamen als Dritter ins Ziel und erkämpften sich somit die Starterlaubnis im Halbfinale. Die Gymnasiasten konnten in diesem Rennen ihrem weiteren Schlachtruf „Was sind wir? Synchron!“ standhalten – vom Tausendfüßler also keine Spur mehr!
Das Halbfinale lief nicht so wie erhofft. Aufgrund von Gegenwind und abbauender Kräfte kam unsere Mannschaft nur als Vierte ins Ziel und konnte sich nicht für das Finale qualifizieren. Trotz fehlender Trainingseinheiten und der jährlichen Neubesetzung haben sich die Julianer wacker geschlagen und konnten bei den Profis gut mithalten. Die Julianumdragons waren zwar nicht das schnellste, aber mit Abstand das lauteste Team an diesem Wochenende! Autorin: Fiona Stöber