Exkursionen

Exkursionen

Die Klasse 5 BSL besuchte mit ihrer Lehrerin Frau Hönecke die Schulbienen der GS Lessingstraße und konnte den Bienen direkt ins Wohn- und Kinderzimmer schauen. Nach einer kurzen Einführung durch Schulimker Peter Krüger wurden die Schülerinnen und Schüler mit den Schutzhauben ausgestattet und es ging an den Bienenstock.

Die Beute wurde geöffnet und die Aufregung stieg. Wie alle Insekten macht jede Biene eine Entwicklung von Ei über Larve, Puppe bis zum fertigen Insekt durch. Ein besonderer Moment war, als die Königin gesichtet wurde - die einzige Biene, die bis zu fünf Jahre alt werden kann. Aber auch Arbeiterinnen und Drohnen unterscheiden sich. Drohnen können nicht stechen und können deswegen gefahrlos auf die Hand genommen werden.

Nach dem Öffnen der Bienenkiste stiegen immer mehr Bienen in der Luft. Doch alles blieb friedlich. Nachdem die Bienenkiste geschlossen und in die Waagerechte gestellt worden war, kehrten alle in ihren Stock zurück.

Der Biologie – Leistungskurs des Gymnasium Julianum, Helmstedt besuchte im Juni das Saatzuchtunternehmen Strube aus Söllingen am Forschungsstandort Schlanstedt. Nach einem herzlichen Empfang hielt Herr von Hahn einen Vortrag über die Geschichte und Struktur des Familienunternehmens und berichtete von der international ausgerichteten Produktion und Vermarktung des Saatguts. Einblicke in die Methoden der Zuckerrübenzüchtung gab Dr. Sandra Fischer. Interessiert verfolgten die Schülerinnen und Schüler ihre Ausführungen über den langjährigen Forschungsprozess bis zur erfolgreichen Zulassung einer neuen Sorte. Der Rundgang durch die modernen Labore war für die Julianer besonders spannend. Die Mitarbeiter der Firma Strube hielten Anschauungsmaterial aus verschiedenen Zuchtstadien bereit und zeigten den Einsatz moderner Technik.

Der Biologie-Leistungskurs des Gymnasium Julianum kennt sich jetzt aus im heimischen Lappwald! In einer siebenstündigen Exkursion marschierten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Kursleiterin Antje Gritzan und dem ehemaligen Förster Herrn Köckeritz durch den Wald nördlich von Helmstedt. Herr Köckeritz berichtete engagiert von dem Wandel der Waldnutzung. Er erläuterte die historische Nutzung als Hütewald für das Vieh, die Holzwirtschaft in Monokulturen und die moderne Holzwirtschaft, die das ökologische Gleichgewicht des Waldes erhält und nur gezielt reife Bäume entnimmt. Auf dem Weg wurde die Artenkenntnis trainiert. Am Wegrand wachsende Kräuter wie Kleines Springkraut, Waldzist, Fingerhut, u.v.m. wurden benannt und an anderer Stelle (meistens) wiedererkannt.