promotion school

promotion school - Allianz der Regionen

Helmstedt. Mit Spaß und Kreativität marktfähige Lösungen und Ideen erarbeiten – dieser Ansatz steht im Mittelpunkt von "promotion school", dem Schülerwettbewerb der Allianz für die Region. Was vor zehn Jahren als Wolfsburger Wettbewerb für Schüler der 9. bis 12. Jahrgänge von Gymnasien, Gesamtschulen und berufsbildenden Schulen begonnen hat, entwickelte sich in den vergangenen Jahren zum größten Planungsspiel mit dem Schwerpunkt Unternehmensgründung in der Region Südostniedersachsen. Rund 850 Schüler aus 20 Schulen der Region hatten sich im vergangenen Jahr für den Wettbewerb angemeldet.

Bereits zum sechsten Mal nehmen Schüler vom Julianum – mit einer Zahl von 114 - eine der Schulen mit den meisten Teilnehmern – aus dem zehnten Jahrgang an dem regionalen Wettbewerb teil. Schon in den vergangenen Jahren brachten die Schüler gute Ideen auf den Weg und konnten so den einen oder anderen Preis erzielen. „Dieser Wettbewerb ist besonders wertvoll, weil er Inhalte vermittelt, die wir als Lehrer beziehungsweise als Schule zwar theoretisch vermitteln können, aber durch die Praxisaufgaben geht das Projekt über die Inhalte weit darüber hinaus“, erklärt Politiklehrer Jan Stocek.

Bereits seit Februar 2015 arbeiten und forschen die Schüler wieder an Zukunfsprojekten, mit denen sie bei "promotion school" antreten wollen. Im Vordergrund steht dabei die Ideenentwicklung. Die Schüler ergründen Probleme und beobachten alltägliche Abläufe. Auf dieser Basis entwickeln sie Lösungsstrategien und werden systematisch bei der Findung einer Idee begleitet. Die Ergebnisse und Produkte werden sowohl den Mitschülern als auch den Experten von "promotion school" vorgestellt. Zusätzlich werden Zukunftsfähigkeit, Zielgruppen und Marktstrategien beleuchtet und analysiert.

In der Vergangenheit schafften Ideen vom sich selbstauflösendem Kaugummi, dem Umwandeln von Bewegungsenergie in Wasserrohren in elektrische Energie, eine Heizdecke für Gehwege und Einfahrten und vieles mehr den Sprung in die nächste Runde. Im Anschluss der Präsentation hinterfragten die Experten von "promotion school" Peter Schindler und Katharina Braun den einen oder anderen Aspekt und geben Tipps zur besseren Ausarbeitung.

Noch bis zum Mai haben die Schüler nun Zeit an ihrer Idee zu tüfteln, denn dann endet der Einsendeschluss. Eine Fachjury aus Vertretern der Politik, Wirtschaft und von Wirtschaftsförderern werden dann über die besten Ideen entscheiden.